Mein Lebensraum ist das Ruhrgebiet.

Meine Kindheit und Jugend verbrachte ich in den 70er und 80er Jahren in Essen – zu einer Zeit, in der die Autobahnen und Universitäten auf- und ausgebaut wurden, und in der es noch keine Anschnallgurte auf dem Rücksitz gab.

Geprägt durch die kirchliche Jugendverbandsarbeit, gemischte Tüten Süßes vom Kiosk und kreativen Impulsen vom musischen Gymnasium in Essen-Werden erreichte ich 1994 über einen Zubringer die A40 Richtung Dortmund, Ausfahrt Dorstfeld/Universität. Dort schloss ich mein Diplom in Pädagogik – Fachbereich Sondererziehung und Rehabilitation: Soziologie, Psychologie und Kunsttherapie – 2001 ab. Diese Zeit war geprägt von vielfältigen nebenberuflichen Erfahrungen in sozialen und pädagogischen Feldern, besonders in der inklusiven Erwachsenenbildung. Von Dortmund aus ging es über die Landstraße für zwei Jahre nach Witten als Referentin für kirchliche Jugendarbeit, um schließlich wieder zurück über die A40 nach Dortmund zu fahren. Dort arbeite ich von 2004 bis 2013 als Bildungs-, Öffentlichkeits- und Sozialreferentin in der Katholischen Hochschulgemeinde für das Erzbistum Paderborn.

Zwischen Pommes Schranke in Dortmund und Currywurst Pommes in Essen machte ich in der Zwischenzeit 2012 einen „kleinen Schlenker“ mit großer Wirkung. Über die A43 ging es nach Münster, um Supervision im interdisziplinären Studium an der KatHO NRW und dem Bistum Münster zu studieren. Dort drehten sich Perspektiven quer von oben nach unten, und von rechts nach links, und sortierten sich schließlich neu bis zum Abschluss 2015 als Supervisorin M.A..

Weil Münster auch eine sehr schöne Stadt ist und die Wissenschaft ruft, bin ich ab März 2022 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KatHO NRW/Abteilung Münster tätig, promoviere im Feld der Supervision, und werde demnächst die Kursleitung für den Weiterbildungsstudiengang „Supervision und Coaching“ mit übernehmen.

Dem nicht genug, mache ich seit 2021 regelmäßige Abstecher in die wirklich großen Großstädte Berlin und Hamburg. Dort bilde ich mich am Institut Triangel bei Harald Pühl zur Organisations-Mediatorin fort. Auch in Berlin gibt es gute Currywurst!

Seitdem berate, bilde und lehre ich im Ruhrgebiet und Umgebung

als freiberufliche Supervisorin, Coach, Mediatorin und Entwicklerin
als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der KatHO NRW/Abteilung Münster
als Kursleitung für den Studiengang Supervision und Coaching

Zusatzqualifikationen:

Kurzberatung „Das bündige Kurzgespräch“
Organisations-Mediation
Themenzentrierte Interaktion
Beratung in irritierten Systemen nach Vorwürfen von sexuellem Missbrauch
Teamprozesse gestalten
Biografiearbeit
Einsatz analoger Methoden in der Beratungsarbeit
Gewaltfreie Kommunikation